Stadteingang West – ein wichtiger Schritt für die Zukunft Bingens!

12. Mai 2019

BINGEN. Die CDU Bingen sieht im geplanten neuen Stadteingang West mit der besseren Verbindung zum Rheingelände ein zentrales Projekt der zukunftsfähigen Stadtentwicklung. „Zusammen mit der Unterführung am Starkenburger Hof wird dadurch die Anbindung an die Innenstadt attraktiver und schneller“, betont Stefan Bastiné, Vorsitzender Stadtverband Bingen.

Die CDU bedauert, dass dieses Vorhaben, für das rund 40 Jahre lang alle im Binger Stadtrat vertretenen Fraktionen gemeinsam einstimmig eingetreten sind, inzwischen von der SPD – die damit auf Stillstand setzt – aus Wahlkampfgründen abgelehnt wird. Leider hat sich die teilweise unsachlich geführte Diskussion um die Gerbhausplatz-Parkplätze so entwickelt, dass nicht mehr der gesamte Rat einstimmig diesen Meilenstein der Stadtgestaltung mittragen will.

Jahrzehntelang wurden schwierige Verhandlungen mit Bahn und Bund geführt, bis endlich alle notwendigen Vereinbarungen getroffen waren und der Bebauungsplan beschlossen wurde. „Der neue Stadteingang West ist für Bingen das wichtigste Projekt seit der Landesgartenschau. Damit steigern wir die Attraktivität unserer Stadt und schaffen die notwendigen Voraussetzungen, um Bingen fit für die Zukunft zu machen“, unterstreicht Ulrich Mönch, Bürgermeister.

Die Umgestaltung beinhalte weit mehr als „nur eine Straße“ oder „nur eine Unterführung“, erklärt die CDU Bingen: Mit der zweiten Zufahrt wird vor allem mehr Sicherheit auch in Notfällen geschaffen, damit Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge nicht durch den Zugverkehr am Bahnübergang und weite Umwege kostbare Zeit verlieren. Den aus Westen und Süden ankommenden Fahrzeugen wird eine direkte und rund vier Kilometer kürzere Zufahrt zum Hotel, zum Kongresszentrum und zum Museum ermöglicht. Dies bedeutet auch bei Festen und Veranstaltungen weniger Staus (z. B. Rhein in Flammen).

Angestrebt ist zugleich eine höhere Akzeptanz der Parkplätze nördlich der Bahnlinie und die gute Fußgängeranbindung an die Innenstadt durch die neue, sechs Meter breite, barrierefreie und benutzerfreundliche Unterführung am Starkenburger Hof. Die Erreichbarkeit des wachsenden Wohnquartiers am Rhein (Gartenstadt), der bestehenden Gastronomie und des kommenden zweiten Hotels wird deutlich verbessert und eine Sackgassensituation bei zeitweise oder endgültig geschlossenem Bahnübergang verhindert. Die Möglichkeit, bei verschiedenen Festivitäten den ÖPNV direkt bis zum Kongresszentrum fahren zu lassen, wird ohne große Umwege geschaffen.

Die Veränderungen und Verbesserungen sind aber noch umfassender. Durch die Verlegung der Vorstadt-Straße an die Bahn werden unnötige und gefährliche Straßenüberquerungen durch Fußgänger überflüssig, da die Parkplätze auf die Seite der Innenstadt gelegt werden. Auch die Bushaltestellen werden direkt an den Eingang der Innenstadt (Salzstraße) beziehungsweise die neue Unterführung (Starkenburger Hof) verlegt.

„Wir verstehen eventuelle Befürchtungen wegen der Veränderungen am Stadteingang West und nehmen die Besorgnis mancher Bürger sehr ernst. Aber nur zur Erinnerung: Auch angesichts der Planungen und Kosten für die Landesgartenschau 2008 gab es Kritik und Ablehnung. Heutzutage wird die Entwicklung des Hafen- und Güterbahnhofareals zum Gartenschaugelände längst als Segen und Quantensprung für Bingen anerkannt und gelobt“, sagt Elisabeth Gräff, Pressesprecherin des Stadtverbandes Bingen.

Bei den notwendigen Bauarbeiten für den Stadteingang West mit seinen vielen Facetten werden die Stadt Bingen und die ausführenden Firmen alles dafür tun, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, versichert die CDU. Die Abfolge der Bauabschnitte wird mit den beteiligten Unternehmen und den Bürgern abgestimmt und kommuniziert. „Darauf werden wir als ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker und Mitbürger im Sinne der Menschen und der Besucher der Stadt Bingen achten. Darauf können Sie vertrauen“, heißt es in der Pressemitteilung der CDU.

Verfasst von Elisabeth Gräff