CDU zum Rupertsberg & Hildegard

18. Juli 2019

Mehrere Fliegen mit einer Klappe

Geschichtliches Potential des Rupertsberges nutzen

Die Fraktion der Binger CDU steht klar hinter der Idee des Oberbürgermeisters Thomas Feser, die Wirkungsstätte der heiligen Hildegard von Bingen auf dem Rupertsberg im Sinne der Bingerinnen und Binger zu erschließen und so erfahrbarer zu machen. Wir sind überzeugt davon, dass auch heute noch in unserer Hildegard großes, auch touristisches, Potential steckt.

Die CDU weiß um die mit einem Umbau einhergehenden finanziellen Maßnahmen. „Im Endeffekt sind wir davon überzeugt, dass die eingesetzten Gelder mittelfristig unserer Stadt und somit allen Bingerinnen und Bingern zugutekommen werden“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Stein. Die CDU Fraktion hat auch bereits praktikable Ideen. „Durch Gespräche auf Landesebene sollen die Weichen gestellt werden, die Umgestaltung und Erfahrbarmachung des Rupertsberges in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ zu integrieren.“ Jedoch nicht um jeden Preis. Die CDU Fraktion hat sich klar positioniert, dass „wir das Projekt nur mittragen, wenn die aktuell festgelegten Mittel für den Stadtteil nicht gekürzt werden,“ ergänzt Stadtratsmitglied Manuela Beck.

Aktuelle Gespräche mit der Vorbereitungskommission zur BUGA 2029 haben das Ziel, den Rupertsberg in die finanzielle Förderung miteinzubeziehen. Aktuell richtet sich der Fokus des BUGA-Konzeptes auf die Einbindung des Burggrabens der Burg Klopp und eines Teiles des Rochusberges. „Mit unsere Ideen haben immer ganz Bingen im Blick. Auch die Entwicklung von Bingerbrück bereichert den Tourismus und ist somit von Vorteil für ganz Bingen“.

Aus Sicht der CDU kann die Initiative von Thomas Feser sowie das gemeinsame Konzept mit Dr. Schmandt nur zu einem Gewinn für den Tourismus und die Bürger unserer Stadt werden. Ergänzend ist hierbei auch zu sehen, dass das Rupertsberger Gewölbe durch eine Neugestaltung des Vorplatzes in Verbindung mit der zugehörigen Villa auch eine Aufwertung und Erfahrbarkeit ermöglichen, die der Heiligen Hildegard würdig ist.

Bingen besteht nicht nur aus dem Rheinufer

„Wir müssen noch viel Überzeugungsarbeit leisten,“ ergänzt Stein. Die bisherige Erfahrung nach den ersten veröffentlichten Gedanken und Ideen unseres Oberbürgermeisters Thomas Feser sind vor allem bei der SPD im Stadtrat nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. „Wir hoffen jedoch, dass die fehlende Unterstützung dem Wahlkampf geschuldet war und dieses Projekt nun zum Wohle unserer Stadt in Angriff genommen werden kann.,“ bleibt Stein optimistisch.

Die CDU-Fraktion sieht die BUGA 2029 als große Chance für Bingen. „Eine Beschränkung auf das Rheinufer, wie es der Wunsch der SPD ist, würde uns viele Möglichkeiten nehmen.“ Die CDU weiß: Bingen muss als Ganzes gesehen und als Ganzes in die die politische Arbeit einbezogen werden. „Nur so kann Zukunft im Sinne aller Bingerinnen und Binger gestaltet werden,“ so der Fraktionsvorsitzende abschließend.