Ertüchtigung bleibt Flickschusterei / CDU Ortsverband Dromersheim bleibt bei Forderung zum Ausbau der L414

3. September 2019

„Was wir brauchen ist ein Ausbau der L414, wie ihn die Bevölkerung und der Rat der Stadt Bingen schon seit Jahren fordert“, reagiert CDU-Ortsverbandsvorsitzender Werner Blumers auf die Mitteilung des Landtagsabgeordneten Michael Hüttner zur L414. Die erneute Ausbesserung der Straßenränder sei nur Flickschusterei und verbessere nicht Nachhaltig den gefährlichen Straßenzustand. Nach dem tödlichen Unfall auf der Strecke zwischen Dromersheim und Büdesheim im Dezember 2014 habe der Landesbetrieb Mobilität mit einer Befestigung der Bankette die Ausbaubreite an den Engstellen provisorisch verbreitert. Damals war von einer kurzfristigen Maßnahme die Rede, da eine grundhafte Sanierung der L414 mit parallelgeführten Radweg weder im aktuellen Bauprogramm 2014-2015, noch in der mittelfristigen bis 2018 reichenden Investitionsplanung vorgesehen sei. Der Binger Stadtrat hatte eigens einstimmig eine Resolution mit der Forderung unverzügliche Maßnahmen in die Wege zu leiten, die einen kurzfristigen Ausbau ermöglichen, verabschiedet. Unterstrichen wurde diese Forderung durch eine Unterschriftenaktion, nach 2012 in 2015 bereits der zweite Hilferuf der Bürgerschaft an die Landesregierung in dieser Form. „Wenn der Abgeordnete nun eine weitere Ertüchtigung fordert, heißt dass, auch im künftigen Programm ist kein Ausbau vorgesehen und die Dromerheimer müssen sich weiter in Geduld üben. Da hätte ich mehr erwartet“, resümiert Werner Blumers, für den damit auch der Ausbau der Rheinhessenstraße in weitere Ferne rückt. Aus Sicht der Dromersheimer CDU konterkariert dieses Vorgehen alle Bemühungen von Rat und Bevölkerung einen zeitnahen Ausbau der L414 zu erreichen. „Ein Bärendienst für Alle, die sich über Jahre für einen zügigen Ausbau eingesetzt haben“.