CDU stößt die Einführung einer Katzenschutzverordnung an.
8. November 2025
Die CDU-Fraktion im Stadtrat Bingen hat einen Antrag zur Einführung einer Katzenschutzverordnung eingebracht. Ziel ist es, das Tierleid freilebender Katzen zu verringern und die unkontrollierte Vermehrung der Katzenpopulation im Stadtgebiet nachhaltig einzudämmen.
Der Antrag sieht vor, dass künftig für alle freilaufenden Katzen mit Zugang ins Freie eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gilt. Halterinnen und Halter sollen damit verpflichtet werden, ihre Tiere kastrieren und mit einem Mikrochip versehen zu lassen.
„Mit unserem Antrag wollen wir aktiven Tierschutz fördern und Tierleid vermeiden“, erklärt Manuela Beck, Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion Bingen. „Unkastrierte Katzen vermehren sich rasant – das führt zu überfüllten Tierheimen und großem Leid unter den Tieren. Durch eine klare Regelung können wir diesem Problem verantwortungsvoll begegnen.“
Begleitet werden soll die Verordnung durch eine enge Zusammenarbeit mit örtlichen Tierärzten, Tierheimen und Tierschutzvereinen, um Kastrationsaktionen zu unterstützen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Die CDU Bingen verweist darauf, dass ähnliche Regelungen in anderen Städten und Gemeinden bereits erfolgreich umgesetzt wurden. „Katzenschutz ist gelebter Tierschutz und Ausdruck kommunaler Verantwortung“, so Beck weiter.
Der Antrag wird nun im Stadtrat beraten. Die CDU-Fraktion hofft auf breite Unterstützung aus den anderen Fraktionen, um gemeinsam ein deutliches Zeichen für mehr Tierschutz in Bingen zu setzen.
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